Dömitzer Kanu Verein e.V.

... der südlichste Kanu-Verein Mecklenburgs

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Donnerstag, 19.06.2008

Priwall 2008 (06.-08.06.2008)


ein etwas größeres "Boot"
ein etwas größeres "Boot"
Tag 1 - Anreise

Der erste Tag verlief, wie jeder - jedenfalls wenn wir einen Tag "zu früh" anreisen.
Morgens: start am Vereinsbootshaus in Dömitz und ein paar Stunden später am Ziel ankommen.
Unser Ziel war der Priwall-Stützpunkt des VKL Lübeck e.V. , welchen wir natürlich auch erreichten.

Es wurden dann, wie immer, die Autos entladen, die Zelte aufgebaut, Abendbrot gegessen, ein Bierchen getrunken - und irgendwann hat sich dann jeder in sein Zelt verkrümelt ...
... ok, wir hatten auch noch genug Zeit um mit der Fähre nach Travemünde zu fahren und einen kleinen Einkaufsbummel zu machen.

Ach so, ein kleine Besonderheit, jedenfalls für den ersten Moment, waren die Schiffe, welche ein klein wenig größer waren als unsere Elbkähne.
Nach dem 3. oder 4. hatten wir uns aber schon daran gewöhnt, das sie neben unseren Zelten vorbei fuhren und sprangen nicht mehr bei jedem Schiff staunend an die Hecke.

... das erste Mal auf der Ostsee ...
... das erste Mal auf der Ostsee ...
Tag 2 - VKL-Priwall-Stützpunkt - Richtung Mecklenburg

Morgens: früh aufstehen, waschen, Frühstücken, abwaschen, Routenplanung, ...

Es war doch ein wenig windig, aber wir entschlossen uns trotzdem auf die Ostsee zu fahren ...
... wir sind halt nur Fluß- und Binnensee-Paddler.

Also los - der Wind kam von vorn und somit auch die Wellen, was ja nicht so schlimm ist ...
Wer schon einmal bei ordentlichem Gegenwind auf der Elbe gepaddelt ist, weiß ein klein wenig, wie das Ganze dann auf der Ostsee aussehen mag - aber wirklich nur ein klein wenig.
Die Wellen waren ca. doppelt so hoch und das Spritzwasser, welches auch ab und zu mal in die Mundgegend kam, war hier salzig - mir hat es trotzdem totalen Spaß gemacht.
Da wir aber nicht ganz unvorbereitet losgepaddelt sind - z.B. haben wir unserer Einstiegsluken mit uns und dem Spritzverdeck abgedichtet - blieben wir auch trocken (jedenfalls untenrum).

Nach gefühlten 20 km (in Wirklichkeit sicher nur 5) haben wir an einem schönen Strand ein ausgiebiges Päuschen gemacht.
Eigentlich wollten wir auch noch ins Wasser gehen, aber es war uns doch ein ganzes Stück zu kalt.
Dann ging es wieder zurück - diesmal mit Rückenwind.
Kurz vor der Einfahrt zum Hafen wurde das Wasser wieder etwas "welliger" und wir versuchten uns im Wellenreiten, was sogar einige Male super funktioniert hat ...
... es soll Leute geben, die kaufen sich dafür extra noch ein Surfbrett, aber na ja.

Päuschen irgendwo am Ostseestrand
Päuschen irgendwo am Ostseestrand
und wieder zurück nach Travemünde
und wieder zurück nach Travemünde

... man sind wir lütt
... man sind wir lütt
Tag 3 - VKL-Priwall-Stützpunkt - Richtung Nord-West

Morgens gegen 7:30 Uhr war außerhalb meines Zeltes schon reges Treiben zu hören (war den Morgen zuvor genauso) - Es waren aber keine Container- oder Fährschiffe - es waren einige unserer Mitglieder. Also wieder nix mit ausschlafen.
Ich bin dann im Halbschlaf aus dem Schlafsack gekrochen, habe die Reißverschlüsse meines Zeltes geöffnet und mußte dann draußen, voller entsetzen, feststellen, das ich noch nicht der Letzte war.
Ich entschied mich trotzdem gleich wach zu bleiben.
Den Tag zuvor sahen wir, an einem Verkaufsstand ein T-Shirt mit der Aufschrift: "der frühe Vogel kann mich mal" - das hätte heute super gepaßt.

Es gab Frühstück und es begannen die normalen "Morgenrituale" (Waschen, Abwaschen, "wie lange habt ihr gestern noch durchgehalten?", "wo wollen wir heute hin", usw.).

Irgendwann paddelten wir dann auch mal los ...
... erst in den Hafen von Travemünde, um die riesen Schiffe auch mal unbewegt zu sehen und dann ging es natürlich wieder auf die Ostsee.
Diesmal in die andere Richtung = West, bzw. Nord-West.
Leider war kaum Wind und die Ostsee war, bis auf das Salzwasser, einem Binnensee sehr ähnlich.
Egal wir paddelten einfach ziellos weiter und machten an einer Steilküste Pause.
Diesmal sogar mit Baden (das Wasser war irgendwie nicht mehr so kalt wie gestern) - Na ja, nachdem wir unsere Müsliriegel gegessen und wieder getrocknet waren, ging es zurück zu den Zelten, welche noch ausgeräumt und abgebaut werden mußten.

... danach fuhren wir nach Hause und das war dann leider schon unsere erste Ostsee-Paddelei.

Pause
Pause
der Rückweg nach Priwall
der Rückweg nach Priwall

Mario Botzler
aktualisiert am 03.08.2013
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