Dömitzer Kanu Verein e.V.

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Samstag, 02.06.2012

Pfingsttour 2012 - Schweriner See Rabensteinfeld


In diesem Jahr waren wir mal wieder dort, wo wir 1999 und 1988 schon gewesen sind - unsere Pfingsttour führte uns an den Schweriner See nach Rabensteinfeld.
Wie auch in etlichen letzten Jahren blieben wir die ganzen Tage auf dem Zeltplatz und unternahmen "Sterntouren".

es sind alle auf dem Zeltplatz angekommen und das Abendbrot kann in Angriff genommen werden ...
es sind alle auf dem Zeltplatz angekommen und das Abendbrot kann in Angriff genommen werden ...
Freitag

Da der Zielort ja nicht so sehr weit von der Heimatstadt unseres Vereins entfernt war, konnte man sich ein paar Minuten mehr Zeit zum "Start" nehmen.
Nach und nach trudelten alle auf dem Zeltplatz ein.
Vor dem Ausladen und Errichtung des Schlafquartiers gab es allerdings die Anmeldung (ok üblich) ...

... Wir hatten uns natürlich vorher die Preisliste des Platzes im Internet angesehen und mußten schmerzlich feststellen, das wir den Preis, welchen wir aufgrund der Höhe, für nen Motorbootpreis gehalten hatten, auch für ein Kajak zahlen müssen - egal ob das Ding auf einem Autodach, einem Bootstrailer oder auf der Wiese liegt - das man Auto und Trailer ja eh zahlen muß spielte keine Rolle. Der "Stell-/Liege-/Luft-Platz" für ein "Paddelboot" ist dort nämlich teurer als ein Auto oder Trailer - dabei wird aber für Paddler nichts geboten: keine kanufreundlichen Stege, keine Bootsständer, usw.
Ja die Preisgestaltung des Campingplatzes gab uns große Rätsel auf, welche wir aber bis heute nicht lösen konnten. Es gab Mitglieder, welche nach dem platzüblichen Pauschalpreis abgerechnet wurden und Mitglieder welche nur das zahlen brauchten, was sie "mit" hatten - wobei es dann so gravierende Unterschiede gab, das z.B. Jemand mit lüttem Zelt + Auto + er selbst 29 Euro mehr gelöhnt hat als Mitglieder welche auch nen klenes Zelt und sich selbst aber kein Auto hatten ...
... Korrekturen im Nachhinein waren nicht möglich.

Ok, aber der Zeltplatz ansich ist super gelegen - ein schönes Fleckchen dort. Vor uns war ein langer Schilfgürtel welcher von einer Blässhuhn- und Stockenten-Familie, einem brütenden Haubentaucher- und brütenden Schwanenpärchen bevölkert wurde = eine riesen Zweckgemeinschaft - zeitweise sah es so aus, als würden die Stockenten das Schwanengelege bewachen.

Na ja, irgendwann wurden die Tische, wie immer, zusammengestellt, es wurde "zu Abend" gegessen und der Tag klang gemütlich und lustig aus.

der Start am Samtag
der Start am Samtag
Samstag

Nach dem Frühstücken und Boote fertig machen waren wir so gegen halb Elf auch endlich auf dem Wasser.
Es geht erst einmal Richtung Paulsdamm.

Da die Technik nun auch immer weiter geht, haben zwei Mitglieder unsere Touren, mit Handy und GPS-Tracker, "mitgeloggt" - so erhalten wir in diesem Jahr die GENAU zurückgelegte Strecke, die Durchschnittsgeschwindigkeit, die Höchstgeschwindigkeit, und weiß der Geier was.

Der Schweriner See wird ja als nicht so einfach unter Kanuten, ab und an mal, erwähnt - gerade was die Windverhältnisse und Wellenbildung betrifft.
Also wir hatten NO-Wind und es war bis zum Mittag ok.

Gegen 12:30 Uhr war wir dann im "Hafen Seewarte". Dort hatten sich die Betreiber klasse auf den Pfingstbesuch eingerichtet - für Essen, Eis oder Getränke stand man, je nach Besucheransturm, nicht länger als 3-4 Minuten an. Kinder konnten sich schminken lassen und eine Musikanlage für Musik war auch schon aufgebaut.
Gegen Zwei (Essen, Eis, Toilettengang, usw.) sind wir dann weiter.
Den "Langen Graben" an der B104 lang und über die kleinen Seen wieder auf den Schweriner.
Ein paar Leute wollten abends noch zu einer Jugendweihe in Schwerin, so das sie natürlich Gaß gegeben haben. Der Rest ließ die nächsten Kilometer mehr oder weniger ruhig angehen, so das auch noch ein nicht geplanter Stop auf Kaninchenwerder drin war.
Nun wurde auch der Wind ein wenig stärker - die Paddler, welche die Spritzdecke nicht rauf gemacht haben, bekamen ab und zu mal etwas Wasser ins Boot. Das war aber nicht all zu schlimm, weil das Wetter klasse war.

Am späten Nachmittag waren wir dann alle wieder auf dem Zeltplatz.
Dummer weise war aber in "ganz" Rabensteinfeld der Strom weg, also waren die Toiletten, Duschen, ... Erst einmal außer Funktion ... Mhhhh. In Outdoor-Katalogen bekommt man ja Notlösungen zu kaufen - die hatte aber Niemand mit.
Irgendwann "LIEF" wieder alles.

Abends wurden wir noch Zeuge, wie der Schwan, welcher vorher noch nett war, ein Graugans-Junges im Schnabel hatte und ertränken wollte ...
... Tchja, wen die Eltern auch mit ihren Kindern in ein so gefährliches Gebiet schwimmen ...

Der restliche Abend verlief, wie sollte es auch anders sein, wieder gemütlich und lustig ab - es wurden alte Kanu-Geschichten aufgewärmt, und und und.

schwer zu erkennen: das ist vor dem Schweriner Schloß, auf dem Burgsee
schwer zu erkennen: das ist vor dem Schweriner Schloß, auf dem Burgsee
Sonntag

Nach den ganzen Sachen, welche halt gemacht werden müssen, nachdem man aus dem Schlafsack und Zelt gekrabbelt ist, sind wir gegen 10:50 los gepaddelt.

Diese Tour geht zum und rund um das Schweriner Schloß.
Unterwegs sahen wir schon ein Boot, welches mit uns mithielt und immer dichter kam - die Bootsform und die Silhouette der "Insassen" kam uns irgendwie bekannt vor - es waren 2 Kanuten von einem befreundeten Schweriner Kanuverein, welchen eines unserer Mitglieder geschrieben hat, das wir Pfingsten auf "ihren" Gewässern unterwegs sein werden. Das war natürlich klasse - sonst trifft man sich evtl. nur einmal im Jahr bei unserer Eldefahrt.
Wir haben dann mit den Beiden noch das Schweriner Schloß umrundet und sind bei einem Ruderclub, welchen sie uns empfohlen haben, ran gefahren.
Bei der Gaststätte neben dem Ruderverein war grad eine Geburtstagsfeier, so war für uns alle leider nicht genug Platz, und es haben nur ein paar Mitglieder dort gegessen.
Einige sind dann direkt zum Zeltplatz gepaddelt um zu Grillen, ein paar Andere nahmen Kurs auf Kaninchenwerder und der Rest hat Zippendorf angepeilt.

Auf Kaninchenwerder gab es dann halt nur für die "Mitgereisten" Mittag in bzw. an der Gaststätte Tanatara.
Anschließend wurde noch der Turm erklommen, von welchem wir dann unsere anderen Leute sahen, wie sie grad von Zippendorf Richtung Zeltplatz paddelten.

Nach und nach kamen wir alle wieder auf dem Zeltplatz an und verbrachten unseren letzten Abend mit netten Getränken.

Montag

Alles zusammen packen und los.
Kurz nach dem Mittag waren die ersten wieder in Dömitz.
Paddeln auf´n Schweriner See hätte nicht mehr geklappt, weil wir schon zeitig vom Zeltplatz runter sein mußten.

So ging dann also die Pfingstfahrt 2012 zu ende - alle Boote wieder ins Bootshaus, den Trailer "entladen", Klamotten auspacken, ...

ein paar Boote schon in Wassernähe geschafft ...
ein paar Boote schon in Wassernähe geschafft ...
... und dann gings auf den Schweriner See
... und dann gings auf den Schweriner See
Mittagsziel
Mittagsziel
Hafen Seewarte
Hafen Seewarte
auf dem langen Graben
auf dem langen Graben
der Ziegelsee
der Ziegelsee
Pfingsttour 2012 - Schweriner See Rabensteinfeld
Start am Sonntag
Start am Sonntag
Burgsee vor dem Schweriner Schloß
Burgsee vor dem Schweriner Schloß
Pfingsttour 2012 - Schweriner See Rabensteinfeld
Pfingsttour 2012 - Schweriner See Rabensteinfeld
Kaninchenwerder
Kaninchenwerder
unsere Nachbarn
unsere Nachbarn
und wieder ein schöner Sonnenuntergang
und wieder ein schöner Sonnenuntergang

Trotz der negativen Dinge war dieses Pfingsttour doch einfach wieder viel zu schnell vorbei.

Mario Botzler
aktualisiert am 18.02.2014
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